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Frage – Zeichen
Woher bin ich dereinst wohl gekommen?
Woraus denn besteht meines Daseins Sinn?
Wohin werde nach dem Tod ich genommen?
Mein Heiland, in dir ich geborgen bin!
Womit kann ich Menschen glücklich machen?
Wofür setz ich leidenschaftlich mich ein?
Wozu will ich gern ein Licht entfachen?
Mein König, lass Friedensstifter mich sein!
Worauf richtet sich mein tiefstes Verlangen?
Wonach strebt mir unbewusst Herz und Verstand?
Wodurch überkommt mich Zweifeln und Bangen?
Mein Vater, führ du mich an deiner Hand!
Woran bemisst sich mein Schuldgeständnis?
Wovor weiche manchmal furchtsam ich aus?
Worin erweist sich mein Lippenbekenntnis?
Mein Herr, heb’ mich über mich selbst hinaus!
Was könnte mir je den Frieden rauben?
Wann wäre ich je zum Rückschritt bereit?
Wer könnte zerstören je meinen Glauben?
Mein Gott, du hast von mir selbst mich befreit!
Wie lang noch bekümmert mich Leid in der Welt?
Wie lange erlebe ich selbst Schmerz und Leid?
Zum Hoffnungsträger hast du mich bestellt,
G a r a n t, Herr, der ewigen Seligkeit!
Getrost will ich die Bürde ertragen,
die du mir in Weisheit hast auferlegt.
Ich will nicht jammern noch mich beklagen:
Voll göttlichen Friedens mein Herz sich regt.
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