Sa, 12. November 2011 | 19:30 Uhr

Sprecher: Klaus Popa

Gäste

In der Gesprächsrunde sind zu Gast:

Katrin Weigert

Katrin Weigert

Katrin Weigert ist 31 Jahre alt und hat in Regensburg und München Lehramt Gymnasium für die Fächer Deutsch und Englisch studiert. Sie reist gerne und liebt es, neue Kulturen kennen zu lernen. Nach dem Abitur hat sie ein freiwilliges soziales Jahr in Argentinien gemacht und während ihres Studiums ein halbes Jahr im Norden Londons gejobbt. Wo sie ihren letzten Sommer verbracht hat? In Bangladesch und Indien. Seit 2 Jahren unterrichtet sie in München an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium, an dem ein besonders hoher Migrantenanteil vorhanden ist. Sie liebt das Meer, Bücher und den Moment, wenn ein Mensch anfängt ihr zu vertrauen.

Tobias Otto

Tobias Otto

1969 in Ost-Berlin geboren, 1980 nach West-Berlin übergesiedelt, ist Tobias Otto in beiden Welten aufgewachsen. Weil seine Eltern damit beschäftigt waren, für ihre Familie ein neues Leben im Westen aufzubauen, rutschte er immer mehr ab. Mit 16 Jahren wurde er Skinhead – anfangs aus Notwehr, weil er als Ossi ausgegrenzt wurde und weil es gegen die Einsamkeit half. Sein Politik- und Geschichtsstudium brach er ab und begann eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Sein Motto: Alles auf Sicherheit setzen und beispielsweise mehr Versicherungsbeiträge als Miete bezahlen, um ja alles abgesichert zu wissen. Ende 1997 wurde er in die Kirche eingeladen. Sein Bild davon war: Alte Leute und Orgelmusik. Dann kam die positive Überraschung: Es war anders als gedacht. In einem Hauskreis konnte er viele Fragen loswerden, dort wurde für ihn gebetet und plötzlich spürte er das erste Mal in seinem Leben Frieden in seinem Herzen. Eine Begegnung mit dem Missionsteam „Jugend mit einer Mission“ führte zu seinem Entschluss, in die Mission zu gehen. Er gab all seinen Besitz weg und ging im Oktober 2005 in den vollzeitlichen Dienst. Neben Einsätzen in Amsterdam und der Karibik hat er ein Jahr in Südafrika gedient.


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Kommentare

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gelöschter Benutzer

gelöschter Benutzer | 30.04.12 21:47

“Und sie sah das der Baum der Erkenntnis eine Lust für die Augen war.” Wenn das Böse, die Scheinwelten die die Lust unserer Augen befriedigen, und in erster Linie duch die Augen in uns kommen, uns soweit enttäuschen (und sie können nur enttäuschen) das wir das Vertrauen verlieren, dann zeigt mir das, das ich sehr auf das achten muß auf was ich schaue. Aus der Enttäuschung heraus holt mich nur ein Schauen auf Gott. Denn Gott hällt seine Versprechen.

lepkew

lepkew | 12.11.11 20:47

Ganz objektiv kann man Menschen nicht vertrauen - auch ich mir selbst nicht. Wer hat das nicht schon erlebt, dass man meint, so etwas könnte einem nicht passieren. Und dann . . . Trotzdem gelingt Leben nur, wenn wir mit Vertrauensvorschuss auf andere Menschen zugehen und selbst dieses in uns gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen. Entgegengebrachtes Vertrauen erzeugt oft Vertrauenswürdigkeit. Und wenn es schiefgeht? Dann gibt es immer noch den einen, der 100% vertrauenswürdig ist - Gott!

malatus

malatus | 12.11.11 20:32

Ich wünschte jeder würde Gott vertrauen. Zuviele Menschen vertrauen Drogen, Alkohol oder zerstreuen sich. Die Frage in welcher Welt wir leben, ist auch die Frage, welcher Rolle wir in dieser Welt leben. Ich möchte die Rolle des Christ sein erfüllen und nach Gottes Gesetz leben. Und ich wünsche und bete für all die Kranken, Armen, Hilflosen und Bedürftigen das auch sie errettet werden und ein Leben mit Christus führen dürfen. Eintauchen in eine neue Welt. Und ich bete dafür das auch alle Christen gemeinsam Stark sind im Glauben und sich nicht vom Bösen verführen lassen. Amen

saritaplan

saritaplan | 12.11.11 20:30

Ich Vertraue Gott so sehr weil Gott mir immer vergibt und mir immer mir neuen chancen gibt er ist einfach für mich da , auch wenn ich im bitte das die sonne kommen soll da kommt die sonne auch Gott ist liebe darum liebe ich ihn

zahnklaus

zahnklaus | 12.11.11 09:46

Klaus aus Schwerin, natürlich vertraue ich Menschen, ob bei der Arbeit o. beim Bäcker. Ein automatisiertes, zwangsläufiges Vertrauen. Ein anderes Vertrauen ist die Beziehung zu Gott, ein besonderes Verhältnis mit viel Hoffnung verknüpft. "Wer Hoffnung hat lebt anders" las ich auf einer Kerze. Diese Agapehoffnung kann mir kein Mensch bieten und geben. Dafür können wir dankbar sein und in dieser veränderlichen, liebenden Hoffnung leben und wenn wir es schaffen, auch etwas davon weitergeben. Wie wir das tun ist unsere Individualität und persönliche Freiheit. Eine Freiheit die uns Raum lässt, unsere Hingabe zu Gott zu suchen und zu gestalten. Möge es uns gelingen, das wünsche ich jeden... K.

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11 Leben in zwei Welten

Was ist wahr? Wem vertrauen?

Seit Jahrtausenden ringen Philosophen, Psychologen und Wissenschaftler darum, was und wie die Realität ist. Was ist Wunschvorstellung, Traum und Projektion und was ist Wirklichkeit? Und auf einer anderen Ebene bzw. mit anderen Mitteln macht jeder Einzelne von uns dasselbe. Wir wollen wissen, wie das Wetter sein wird, ob die Aktienkurse fallen und die Benzinpreise steigen. Uns liegt daran herauszufinden, wie jemand etwas gemeint hat, ob wir uns auf unsere Kommilitonen oder Arbeitskollegen verlassen können und woran wir bei Menschen sind.

Einfach ausgedrückt, wir wollen wissen, was los ist. Was ist wahr und wem können wir vertrauen? Das ist die entscheidende Frage.

Unsere Frage. Ihre Antwort.

Die Umfrage ist anonym.

Haben Sie jemals das Vertrauen in eine Ihnen nahestehende Person verloren?

Haben Sie jemals das Vertrauen in eine Ihnen nahestehende Person verloren?

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Antworten. 110 Personen haben geantwortet.

30.04.12 18:06

Leider vertraue ich auf Grund meiner Erfahrungen niemanden mehr. Mühsam lerne ich jedoch Gott zu vertrauen. Wenn Er mich heraus ruft dann stellt er auch die Möglichkeiten her das es funktioniert. Es ist für mich aber ein sehr langsamer Prozess dem auch wirklich zu vertrauen. Menschen je wieder vertrauen zu können kann ich mir nicht vorstellen. Aber vielleicht, wenn ich Gott ganz bei mir weiß, vielleicht das dann irgendwann auch. Schön wäre es.

31.03.12 10:53

Jesus - er ist der einzige in meinem Leben. der mich noch nie im Stich gelassen hat. Ansnonsten noch meinem Adoptivvater, alle anderen, die ich kennen gelernt habe sind 0% Vertrauenswürdig.

09.03.12 02:58

Ich glaube an Gott und dieser Glauben beruht auf Vertrauen zu ihm. Das passt, weil er mich zu 100% kennt. Das Vertrauen in Menschen hat mich oftmals enttaeuscht, weil wir alle in der Polaritaet leben und damit oft widerspruechlich agieren. In Gott ist die Polaritaet aufgehoben, deshalb ist er fuer mich der Einzige, dem ich vertrauen kann.

23.11.11 21:31

mittlerweile würde ich sagen dass ich mir am meisten traue,ich übe mich immer mehr darin auch der schöpfung zu vertrauen,darauf dass alles zu meinem besten kommt

23.11.11 20:30

ich vertaue von ganzem herzen unserem himmlischen vater, weil er mich in der letzten zeit so viel geholfen hat

23.11.11 18:49

Ich vertraue Gott, Der mich noch nie enttäuscht hat.

18.11.11 21:27

Ich vertraue Gott

18.11.11 17:46

Das Vertrauen zu Menschen, die uns nahe stehen, wird oftmals in Frage gestellt, weil Worte nicht verstanden werden oder falsch ausgelegt, weil Gedanken anders sind als erwartet.

16.11.11 18:41

wenn ich ganz ehrlich bin, dann Gott. Ich weiss, dass er treu ist. Egal ob ich ihn spüre oder nicht.

16.11.11 11:51

Für die Menschen ist Vertauen doch nur was dahingesagtes. So selbstverständlich wie sie "vertrauen", so selbstverständlich missbrauchen sie es auch. Und sie haben gute Lehrer: Eltern, Freunde, Arbeitgeber, Arbeitskollegen, Politiker und schlimmer noch, selbst Psychologen tun es, wenn man sich ihre Theorien anschaut.

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