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Sprecher: Matthias Müller
In der Gesprächsrunde sind zu Gast:

Manuela Böttcher, geboren in Rostock. Zwischen Abitur und Uni verbrachte sie ein Jahr am schönsten Platz der Welt in Rättvik (Schweden). Nach einem Semester Schwedisch in Uppsala, zog es sie zum Psychologiestudium zurück nach Deutschland. An der Martin-Luther-Universität Halle lernte sie neben der Welt der Psyche den Geist der Reformation schätzen. Die Liebe zog sie schließlich nach Berlin, wo sie seit 2010 glücklich verheiratet mit ihrem Mann Johannes und viel zu vielen ungelesenen Büchern lebt. Sie ist Christin und Psychologin von ganzem Herzen und macht zurzeit Praktikum in einer christlichen psychotherapeutischen Klinik. Dort möchte sie lernen, wie Menschen ganzheitlich heil werden können an Körper, Geist und Seele.

Andreas Bochmann, verheiratet, drei erwachsene Kinder, zwei Enkelkinder, ist als Dozent für Ehe- und Lebensberatung an der Theol. Hochschule Friedensau und für praktische Theologie am Newbold College, England, tätig. Er hat über Ehevorbereitung promoviert und zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Ehe, Ehevorbereitung und Sexualität verfasst.
Erinnern Sie sich noch an dieses erste Herzklopfen? Wie einem das Blut in die Wangen stieg? Wie man immer wieder an diesen einen Menschen denken musste? Wie man versucht hat, in seine Nähe zu gelangen?
Dass wir Menschen Beziehungswesen sind, kann man schon auf den ersten Blättern der Bibel nachlesen: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ In fast kindlicher Schlichtheit beschreibt die Bibel, dass kein geringerer als Gott selbst Liebe und Sexualität erfand - Partnerschaft mit all der Schönheit, dem Zauber, der Faszination und natürlich auch der Gefahr, die damit einhergeht. Wie könnte man Liebe erleben, die hält? Und wie schaffen wir es, einander die Würde zu erhalten, die jedem zusteht?
Die Krisen und Unsicherheiten unserer Welt lassen Menschen nach Halt suchen. Wir sehnen uns nach Geborgenheit in einer Familie. Viele haben verstanden, dass man Menschen braucht, die zu einem stehen, wenn das Leben schwierig wird. Darum sehnen sich Menschen nach verlässlichen und gesunden Beziehungen. Bewahren Sie sich den Traum von einer gelungenen und dauerhaften Beziehung, die bis zum Lebensende hält. Die Chancen stehen gut.
Die Umfrage ist anonym.
Antworten. 164 Personen haben geantwortet.
06.11.11 12:08
Wenn die erste Verliebtheit vorüber ist, stellt der "Liebende" fest, dass an dem "Objekt seiner Liebe" doch einige "Mängel" vorhanden sind. Dann wird versucht, den Partner zu verändern. Das klappt aber nicht. Ich kann keine anderen Mensachen verändern, höchstens verbiegen. Verändern kann ich nur mich selbst. Wenn ich von dem anderen etwas erwarte, wird die Erwartung häufig enttäuscht. Und wenn ich enttäuscht werde, werde ich sauer.
06.11.11 11:32
weil kein Fundament existiert, sondern einfach drauf los gebaut wird.... also kein Wunder wenn alles nach einer gewissen Zeit wieder einstürzt... die Grundlage wird heutzutage "überbewertet"
06.11.11 10:38
Lasst uns lieben, verstehen, treu sein, geduldig, hilfsbereit sein. Dann geschehen Wunder über Wunder.
06.11.11 01:08
mangelnde kommunikation
05.11.11 23:33
zu viel Egoismus (Ich will glücklich werden!) zu wenig Selbstlosigkeit (ich will glücklich machen!)...
05.11.11 23:24
weil das Zusammensein zur Gewohnheit wird und keiner mehr an der Beziehung arbeitet, ich bin gegen die Ehe, wenn man nicht an einer Beziehung arbeitet, dann ist der Partner halt einfach weg, wenn man heiratet kann der Partner nicht einfach abhauen, wenn es aber nicht mehr geht, dann bleibt nur noch die Scheidung, also besser erst gar nicht heiraten, man erspart sich damit viel Ärger
05.11.11 23:06
wegen Egoismus und Mangel an Geduld...
05.11.11 22:23
weil Ihr ni zuhöret
05.11.11 21:32
Man sieht es nicht anders in Filmen. Es wird einem vorgemacht, daß man ganz gut allein zurechtkommt. Wenn etwas in der Ehe nicht klappt, dann wird sehr schnell von anderen geraten, daß man sich doch vom Partner trennen soll.
05.11.11 21:13
Weil die meisten Männer nur auf die Sexualität schauen und uns Frauen als Sexobjekte sehen. Wir Frauen sollen Mutter, Geliebte, Hausfrau, gute Freundin, immer gut gelaunt sein und noch begehrenswert (wie ein Supermodell) aussehen,... Die Männer jedoch lassen sich gehen und tun nichts für die Beziehung. Ich bin gerade in einer Beziehung und bin nicht wirklich glücklich. Kann eine Beziehung denn mit 22 Jahren unterschied funktionieren?
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gelöschter Benutzer | 19.04.12 21:51
So schön die Sendung auch gemacht war habe ich nun doch ehr ein ungutes Gefühl da ich gesehen & gehört habe was in meinen Leben alles nicht stattfindet. So könnte also gelungenes Leben aussehen. Interessant.
arno | 09.11.11 09:11
In unserer kleinen Gemeinde Zschopau (10 Glieder) hatten wir zum letzten Abend am vergangenen Samstag insgesamt 19 Besucher, davon 7 "echte" fremde Gäste. Selbst 2 Schulkinder haben sich mit guten Gedanken und Einsichten an der Gesprächsrunde vor Ort beteiligt. Ganz sicher: Das Thema hat eine Magnetwirkung gehabt. Beigefügt ist eine kleine Auswertung der Feedbackkarten, die wie am Mittwoch ganz kurz mit Beamerunterstützung besprechen wollen. Jürgen
srenz | 08.11.11 10:10
Habe diese Sendung sehr genossen! Liebe ist ein herrliches Geschenk aus dem Paradies! Und sie kann wachsen und sich weiter entfalten, wenn wir sie "düngen" mit Aufmerksamkeit, Achtung, Wertschätzung und einer Prise Humor. Wir sind jetzt 41 Jahre ein Paar und haben es nie bereut, "gewartet" zu haben und den Zauber des "ersten Males" gemeinsam zu entdecken. Es gibt Halt zu wissen: wir halten zusammen bei "Regen, Wind und Sonnenschein". Liebe kann man auch täglich wieder nachtanken :-)
brita | 07.11.11 15:37
Thema Liebe… Herzerfrischend locker u. wohltuend sensibel formuliert. Nichts Verklemmtes, aber auch keinerlei Hollywood-Illusion. Ganz realistisch aus dem Alltag reflektiert, angereichert mit wertvollen Impulsen für jede Partnerschaft: Bedingungsloses Vertrauen zueinander, gegenseitige persönliche Wertschätzung; die lebenslange Bereitschaft, große Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und miteinander aufkommende Sorgen, Leid und Nöte zu tragen. Dem kann ich voll zustimmen, weil es auch meine ureigene Lebenserfahrung ist. Rückblickend stelle ich fest, dass gemeinsam durchlittene Leidenszeiten uns fest zusammenschweißten. Dank Gottes Güte bin ich nun im 40. Ehejahr glücklich verheiratet.
beo | 05.11.11 23:03
Das war wieder ein schöner Abend für mich. Zum Thema Sex in der Ehe habe ich vor einigen Tagen einen Vortrag im Internet gesehen und möchte als Ergänzung für Interessierte den Link hier kopieren: http//vimeo.com/30081445
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