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Elfriede Starck-Chiriac, 1943 in Oberschlesien geboren, hat drei Söhne und war einige Jahre als Dolmetscherin am Jugendamt in Essen tätig. Nachdem 1996 ihr Mann verstarb, durchlebte sie sieben Jahre intensiver Trauer. Von 2004-2008 betrieb sie mit einem Team ehrenamtlich ein Trauercafé – mit dem Titel „Zurück ins Leben“. 2008 verschlug es sie nach Darmstadt, wo sie heute lebt. Nach zwölf Jahren als Witwe heiratete sie 2008 erneut.

Heiko Ruff-Kapraun ist Pfarrer für Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge. Sein Interesse in der Seelsorge gilt dem Alltäglichen mit seinen kleinen Hürden und Aufgaben. Er ist davon überzeugt, dass wir offener für leichtere Lösungen werden, je genauer wir verstehen, was unser Leben prägt. Dazu gehört es, sich für Anderes oder andere Menschen zu öffnen. Dazu möchte er mit seiner Arbeit beitragen. Er ist auch in der Ausbildung von Notfallseelsorgern tätig.
Leid ist allgegenwärtig in unserer Welt. Wir alle kennen die Geschichten, Schlagzeilen und Bilder des Leids und der Trauer. Kriege füllen unsere Geschichtsbücher. Schreckensnachrichten und Katastrophenmeldungen hören und sehen wir täglich im Radio und im Fernsehen. Auf Werbeplakaten werden Hunger und Elend inszeniert. Leid begegnet uns auf den Straßen unserer Städte. Es belastet unsere Freundschaften und unsere Familien. Und nicht zuletzt leidet wohl jeder von uns.
Wenn man sich als Kind wehgetan hat, dann ist man schnell in die Arme der Mutter gelaufen. Mama hat einen auf den Arm genommen und ganz fest an sich gedrückt. Sie streichelte einem über das Gesicht, wischte die Tränen ab und der Schmerz war weg. Wenn man sich als Erwachsener weh tut, in wessen Arme läuft man dann? Und wenn wir uns als Menschen, als Menschheit insgesamt weh tun, was machen wir dann? Gibt es Trost im Leid?
Die Umfrage ist anonym.
Antworten. 136 Personen haben geantwortet.
05.10.11 22:39
Im Nichts-Sagen, in der Stille, in Gesprächen, bei Freunden.
05.10.11 19:46
Beim Partner und in der Familie
05.10.11 13:46
Nirgends.
04.10.11 14:12
Bei Menschen, die ebenfalls einen lieben Angehörigen durch den Tod verloren haben, aber auch in dem Wissen, dass Liebe stärker ist als der Tod. Wer geliebt wird, der wird nicht vergessen, von Gott schon gar nicht!
03.10.11 20:26
Ich finde Trost bei Jesus, in der Bibel, beim Beten, in Gesprächen mit Gläubigen. Außerdem gehört Leid auch zum Christsein dazu (siehe Bibel), verschont keine Gläubigen. Schließlich sind wir ja noch auf der Welt. Das Schönste kommt doch noch.
03.10.11 18:59
Trost ist für mich längst ein Fremdwort.
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aarne | 26.03.12 22:40
Mühsam erarbeitetes bricht weg. Träume stellen sich als solche heraus. Ich werde auf Realität zurück gestutzt. Bin ich ein schlechterer Mensch weil ich nicht das Leisten kann was ich gerne möchte, oder was Andere mit Links machen? Wie gehe ich damit um das mir Möglichkeiten genommen sind? Will Gott mich auf diesem reduzierten Platz haben? Ich weiß, Gott fordert nur das was man auch geben kann; schaffe ich das auch mir gegenüber?
teekay | 03.12.11 11:31
Worte haben Kraft. Worte verändern. Weisheit erhebt den Menschen. Das konnte ich in dieser Sendung erleben. Vielen Dank für diese Erfahrung und Ermutigung. Gott schenkt mir so viel Stabilität und Ruhe, da ich auf seinem fester Grund stehen darf.
glaubeneinfach | 22.10.11 17:46
@haerters: Der Frage wird gerade nachgegangen. Man könnte natürlich auch im Internet etwas recherchieren. Z.B. kommt man mit dem Namen Starck-Chiriac und Trauer-Café ganz schnell zum dem Projekt in Darmstadt.
haerters | 21.10.11 17:43
Ihr habt immer interessante Gäste in der Talk-Runde. Ich finde es gut, dass sie auch hier auf der Homepage vorgestellt werden. Von einigen dieser Personen oder Einrichtungen wo sie arbeiten (z.B. auch das Trauer-Cafe), gibt es sicherlich auch eine Homepage. Könnte man diese hier bei glauben.einfach angeben?
teekay | 20.10.11 21:38
Würde, Frieden, Ruhe, Kraft und Stärke, Reife. Das habe ich an diesem Abend bestaunen dürfen. Vielen Dank für diesen berührenden und stärkenden Abend. Er hat mich gefestigt, mir Ruhe und Stabilität gegeben.
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