Mi, 09. November 2011 | 19:30 Uhr

Sprecher: Klaus Popa

Gäste

In der Gesprächsrunde sind zu Gast:

Anja Varnholt

Anja Varnholt

Anja Varnholt ist geboren und aufgewachsen in Darmstadt. Nach einer Ausbildung zur Physiotherapeutin hat sie in Freiburg auf Lehramt für Grund- und Hauptschule studiert. Sie ist seit 18 Jahren sehr gerne verheiratet und erwartet ihr viertes Kind. Ein deutlicher Einschnitt in ihrem Leben war der Tod ihrer jüngsten Tochter vor etwa drei Jahren. Ihre Freizeit gestaltet sie entweder sportlich oder kreativ. Das Leben wäre ohne Bücher, Kinder und ihren Hund langweilig.

Frank Hasel

Frank Hasel

Frank Hasel ist Dekan der Theologischen Abteilung am Seminar Schloss Bogenhofen, Österreich, und dort seit vielen Jahren mit Herz und Verstand Dozent für Theologie. Nach 21 glücklichen Ehejahren starb seine Frau im Oktober 2009 an Krebs. Seit dem lernt er neue Facetten des Lebens zu meistern. Er hat 3 wunderbare Söhne: Jonathan (21 Jahre), Florian (18 Jahre) und Daniel (13 Jahre).  Durch den Verlust seiner Frau hat er sich intensiv mit der Frage des Todes und des Leides auseinandergesetzt. Im Dezember erscheint sein neues Buch: Sehnsucht nach Gott: Ein Bibel-Gebets-Tagebuch.


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Kommentare

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dany

dany | 10.11.11 15:19

Vielen Dank für diese geniale Talkrunde. Insbesondere an Frank Hasel und Anja Varnholt für ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Diese Beklommenheit in der Begegnung mit Trauernden ist mir nur zu gut bekannt und ich empfand die praktischen und persönlichen Beispiele über Hilfe und hilfreiche Hilfe sehr ermutigend.

svefoc

svefoc | 10.11.11 15:15

Im Nachhinein nochmal danke an alle Beteiligten für diesen Abend - Besonders Frank Hasel und Anja Varnholt. Es war einer der besten bisher, weil er so ehrlich war! Ich war zum erstenmal nicht an einem Veranstaltungsort und somit im Chat. Es hat mich beeindruckt, wie offen die Leute dort über sich und ihre Situation sprechen (klar, ist ja anonym). Ich weiß ja nicht was auf den Seelsorgetelefonen läuft, aber ich glaube diese Veranstaltungsreihe wird auf vielerlei Weise zum Segen für die Menschen - genau dort wo sie sind. Ich freue mich schon auf das nächste Thema!

alexandran

alexandran | 10.11.11 10:45

@schueppis: So, wie ich die Adventisten bisher verstanden habe, habe ich gestern sehr wohl ihre Botschaft, z.B. vom Zustand der Toten, gehört.

alexandran

alexandran | 10.11.11 10:41

@timo: Mich hat der Clip auf keine sündhaften Gedanken und Begierden gebracht! Deshalb bitte keine Verallgemeinerungen! Danke!

schueppis

schueppis | 10.11.11 10:07

Ich möchte mich zuerst bei den Machern für ihr Engagement bedanken. Aber leider muss ich sagen, dass mir vor allem die Reflexion nicht gefallen hat. Man muss selbstverständlich Empathie vermitteln, aber die besondere Kraft ihrer Gemeinde liegt in der klaren und logischen Theologie! Deren Wahrheit hat Kraft! Ich bin vor zwei Jahren gläubig geworden, weil ich durch die Adventisten zum ersten Mal wirklich kapiert habe was hier los ist. Ich habe zum ersten Mal Gott und den Zustand der Welt in "Einklang" bringen können. Sie sind den Zuhörern Antworten schuldig geblieben. Antworten die sie nur bei den Adventisten hören könnten. Antworten die das hier aufbrechen könnten: Epheser 4, 18

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10 Wenn mein Ende kommt

Eigentlich will ich leben.

An der Wand über dem Bett war ein ausgedrucktes Bild von ihr. Eine lachende alte Frau saß an einem sonnigen Tag im Garten und schaute mich an. „Wer ist sie eigentlich gewesen?“, fragte ich mich. „Sind ihre Träume wohl in Erfüllung gegangen? Hatte sie ein erfülltes Leben? Konnte sie lieben? Und wurde sie geliebt?“

All das spielte jetzt keine Rolle mehr. Daran ließ sich nichts mehr ändern. Bald ist ihr Lachen verstummt; ihre Worte und Ratschläge verklungen. Ihre Stimme und ihr Gesang verhallt. Es wird still werden. STILLE und LEERE werden zurückbleiben. „Ob sich die Leere von geliebten Menschen jemals stillen lässt?“

„Merkwürdig“, dachte ich mir, „nach Jahrtausenden haben wir uns immer noch nicht an den Tod gewöhnt? Wenn er zur Existenz dazugehören würde, wieso kommt er uns immer noch so fremd und brutal vor? Wieso fürchten wir uns vor ihm? Nein, wir haben uns nicht an ihn gewöhnt.“

Unsere Frage. Ihre Antwort.

Die Umfrage ist anonym.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Haben Sie Angst vor dem Tod?

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(noch 500 Zeichen)

Antworten. 111 Personen haben geantwortet.

01.05.12 14:13

Kontrollverlust.

05.04.12 14:46

Sinn des Lebens

26.02.12 22:20

Davor das Gott nicht eingreift und mich hängen lässt.

24.02.12 23:15

Ich habe nicht Angst vor dem Jenseits. Ich habe Angst vor dem Schrecken der mich durchfahren wird, wenn die letzte Minute gekommen ist (niemand weiss wann es sein wird), mir klar wird, daß meine Zeit als Mensch hier zu Ende ist u ich noch gar nicht wirklich gelebt habe; daß ich nicht sagen kann "Es war gut so wie es war. Ich bin zufrieden,habe meine Aufgaben so gut ich konnte erledigt, gelernt.Danke daß ich leben durfte!" Meine Omi kann es.Sie ist 93 und zufrieden. Ich fühle mich als Versagerin.

10.01.12 18:26

Das Gott zu sehr vermenschlicht wird. Zu viel Persönlichkeit gegeben wird und somit Gott als wahrer allgegenwärtiger Geist vergessen wird.

26.11.11 22:45

ich fürchte nur, ohne gott leben zu müssen möchte nie ohne ihn sein

25.11.11 15:42

Das ich meinen Kindern nicht vermitteln kann das Gott großartig ist! Angst vor dem Tod hab ich nicht.

23.11.11 21:28

davor dass ich den tod nicht annehmen kann und mich nicht mit ihm abfinden kann.dass er sehr qualvoll sein wird.

19.11.11 20:22

langes siechtum schwerkrank auf dauer zu sein

16.11.11 18:43

vor Ablehnung

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Eindrücke vom Abend