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Anja Varnholt ist geboren und aufgewachsen in Darmstadt. Nach einer Ausbildung zur Physiotherapeutin hat sie in Freiburg auf Lehramt für Grund- und Hauptschule studiert. Sie ist seit 18 Jahren sehr gerne verheiratet und erwartet ihr viertes Kind. Ein deutlicher Einschnitt in ihrem Leben war der Tod ihrer jüngsten Tochter vor etwa drei Jahren. Ihre Freizeit gestaltet sie entweder sportlich oder kreativ. Das Leben wäre ohne Bücher, Kinder und ihren Hund langweilig.

Frank Hasel ist Dekan der Theologischen Abteilung am Seminar Schloss Bogenhofen, Österreich, und dort seit vielen Jahren mit Herz und Verstand Dozent für Theologie. Nach 21 glücklichen Ehejahren starb seine Frau im Oktober 2009 an Krebs. Seit dem lernt er neue Facetten des Lebens zu meistern. Er hat 3 wunderbare Söhne: Jonathan (21 Jahre), Florian (18 Jahre) und Daniel (13 Jahre). Durch den Verlust seiner Frau hat er sich intensiv mit der Frage des Todes und des Leides auseinandergesetzt. Im Dezember erscheint sein neues Buch: Sehnsucht nach Gott: Ein Bibel-Gebets-Tagebuch.
An der Wand über dem Bett war ein ausgedrucktes Bild von ihr. Eine lachende alte Frau saß an einem sonnigen Tag im Garten und schaute mich an. „Wer ist sie eigentlich gewesen?“, fragte ich mich. „Sind ihre Träume wohl in Erfüllung gegangen? Hatte sie ein erfülltes Leben? Konnte sie lieben? Und wurde sie geliebt?“
All das spielte jetzt keine Rolle mehr. Daran ließ sich nichts mehr ändern. Bald ist ihr Lachen verstummt; ihre Worte und Ratschläge verklungen. Ihre Stimme und ihr Gesang verhallt. Es wird still werden. STILLE und LEERE werden zurückbleiben. „Ob sich die Leere von geliebten Menschen jemals stillen lässt?“
„Merkwürdig“, dachte ich mir, „nach Jahrtausenden haben wir uns immer noch nicht an den Tod gewöhnt? Wenn er zur Existenz dazugehören würde, wieso kommt er uns immer noch so fremd und brutal vor? Wieso fürchten wir uns vor ihm? Nein, wir haben uns nicht an ihn gewöhnt.“
Die Umfrage ist anonym.
Antworten. 111 Personen haben geantwortet.
14.11.11 19:56
Ich habe auch keine Angst, denn das Schlimmste (in der Finsternis umherzuirren) habe ich bereits hinter mir!
14.11.11 18:24
Der Glaube gibt mir Hoffnung auf ein ewiges Leben. deshalb habe ich keine Angst.
14.11.11 09:40
Wenn dann nur davor wie ich sterben werde. Langsam und schmerzhaft macht mir Angst. Deswegen werde ich dafür rechtzeitig sorgen, dass der Übergang friedlich und zügig statt findet. Ansonsten habe ich davor Angst, dass ich in die Situation komme Gewalt anwenden zu müssen um mein Leben zu schützen. Oder gar jemanden töten muss bevor er mich tötet. Das wäre furchtbar für mich aber ich müsste es tun da es sich nicht zu währen für mich gleich bedeutend mit Selbstmord ist.
12.11.11 18:15
Daß ich eve. meine Frau verliere
12.11.11 18:04
dass ich am Lebensende allein bin, meine Kinder weit weg sind und keiner anwesend, der meine Hand hält.
11.11.11 19:26
Vor dem Tod. Manchmal auch vor Gott. Gleichzeitig gibt mir aber der Glaube Hoffnung auf ein ewiges Leben und die Liebe den Mut die Angst zu überwinden.
11.11.11 18:18
Vor dem Alter.
11.11.11 14:33
Vom Tod als Schlaf steht in der Bibel schon reichlich, wenn man sucht, z.B.: Jeremia 51,57 im Zusammenhang mit dem ganzen 51. Kapitel zu lesen; Johannes 11,11 - 13 bis zum Ende des Kapitels, also der Auferweckung; 1. Korinther 15,51 - 52; 1. Thessalonicher 4,13 - 18. Es hat schon jemand hier erwähnt: Johannes 14,2 - 6
09.11.11 23:18
Ich finde der Tod gehört zum Leben einfach dazu, er wird kommen und das bei jedem. Wir sollten ihn akzeptieren und loslassen, dann können wir das Leben viel besser genießen. Viele Menschen finden das Leben als eine Art qual - dann sollten wir uns doch für die Menschen freuen die dem Tod begegnen, sie haben ja das qualvolle Leben hinter sich gebracht und wenn Sie wieder erwachen sind Sie erlöst! Das Leben ist einfach das schönste Geschenk ... !!!
09.11.11 22:13
"der wird leben, selbst wenn er stirbt" - von Schlaf kein Wort...
aarne | 03.05.12 21:23
Ehrlich. Der Gedanke an den Tod versetzt mich in Panik weil ich es nicht verstehe. Werder das Warum, noch Wie, oder Was kommt dann? Es ist zu groß. Ich kann es nicht denken.
anjamama | 13.11.11 22:40
hoffnungsvolle serie! wir möchten euch großes lob aussprechen für die sehr anspruchvolle art wie ihr die themen aufarbeitet und ohne zu drängen und trotzdem unseren glauben rüber bringt. wir glauben ihr trefft genau den nerv der heutigen menschen. In giessen gibt es am ende jedes filmclips ein lautes seufzen weil es schon wieder vorbei ist. wir können uns garnicht vorstellen dass es bald nicht weiter geht mit den tollen abenden wir wünschen euch gottes reichen segen und geduld für kritik.
teamkoordinator | 11.11.11 22:33
Guten Abend, ich möchte mich ganz herzlich bei euch Beiden, quasi federführenden Personen Matthias & Klaus bedanken. Ich habe alle Folgen bisher mit voller Spannung und Begeisterung verfolgt. Ja, selbst als gelernter/sabbatschulgebriefter Adventist, hat sich bei dem einen oder anderen Thema meine Sicht der Dinge nochmals erweitert. Durch die Möglichkeit das Internet als Bühne zur Präsentation zu nutzen, bin ich dem Schöpfer und euch als dessen Werkzeuge sehr verbunden. Ich freue mich, dich Matthias bei einem Deutschlandbesuch einmal kennen zu lernen, dich Klaus durfte ich bereits im Rahmen der Präsentation (Wien) kennen lernen. Alles Gute euch, für die folgenden Abende!!! Christoph M.
eto | 10.11.11 19:32
Im letzten Jahr ist meine Frau (wir sind beide Jahrgang 1967) in Folge einer Krankheit gestorben. Mit etwas zeitlichem Abstand haben mir viele Freunde und Bekannte von ihrer Unsicherheit, wie sie mir begegnen sollten, erzählt. Ich will jedem, der diese Unsicherheit im Kontakt mit Hinterbliebenen verspürt, Mut machen, zu fragen: "Was brauchst du? Wie soll ich dir begegnen? Gibt es Dinge, über die wir nicht reden sollen?" Ich finde diese Unsicherheit sehr menschlich - und gerade deshalb wertvoll.
schueppis | 10.11.11 15:49
@alexandran: Ich komme aus einem Umfeld, dass Religionen als Gefühlsduselei wahrnimmt und bibeltreuen Glauben als bewiesenen Unfug. Ich behaupte mal, dass das der "Normalfall" ist. Das liegt nach meiner Meinung stark daran, dass die Menschen mit Christentum die im Mainstream vertretene Theologie der Großkirchen und ohne es eigentlich zu wissen 1 zu 1 gleichsetzen. Niemand kann an Gott glauben, wenn er nicht versteht, dass wir auf eine anderere Welt hoffen müssen und nicht auf diese hier. Wenn man das bei so einem Thema nicht viel deutlicher erklärt und den Leuten die richtige Perspektive vermittelt, werden ihr Fragezeichen nicht verschwinden und übrig bleibt Ratlosigkeit und Hilflosigkeit.
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