Sa, 31. März 2012 | 19:30 Uhr

Sprecher: Matthias Müller

Gäste

In der Gesprächsrunde sind zu Gast:

Anita Steininger

Anita Steininger

Anita Steininger ist Fachpflegerin für Menschen mit Demenz und ist auch in einer deutschen Expertengruppe für diesen Bereich tätig. Leid begegnet sie nicht nur in Ihrer Arbeit. In ihrem persönlichen Leben hat sie eine wiederkehrende Krankheit ihres Sohnes an ihre Grenzen gebracht. Und die Verletzungen aus einer früheren Partnerschaft haben ihr gezeigt, dass Vergebung zu gewähren leichter gesagt als getan ist. Vor einem Jahr ging sie an die Uni, um Pflegepädagogik zu studieren.

Dr. med. Ruedi Brodbeck

Dr. med. Ruedi Brodbeck

Vergebung macht frei! Davon ist Dr. med. Ruedi Brodbeck überzeugt. Als Hausarzt, Psychosomatiker und Theologe beschäftigt er sich seit Jahren mit Heilung auf dem Schnittpunkt von Glaube und Medizin. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem Zusammenhang zwischen Vergebung und Gesundheit. Seit 2005 führt er selber Vergebungsseminare durch und wirkt als Ausbilder für Vergebungstraining beim DVG-Bildungszentrum. Ruedi Brodbeck leitet die Schweizerische Liga Leben und Gesundheit (www.llg.ch), ist seit 33 Jahren verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in ländlicher Gegend in der Nähe von Burgdorf (Schweiz).


Alle Themen in der Mediathek

Kommentare

Um einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich einloggen! | einloggen

gelöschter Benutzer

gelöschter Benutzer | 02.07.12 21:51

Während der Reflektion von Matthias sind mir dann doch die Tränen gekommen. Er hat mir so ins Herz gesprochen. Vielleicht sollte ich aufhören an den Symptomen rumzudoktern, und mich der Ursache zuwenden. Nämlich das ich nicht vergeben kann. Durch nicht vergeben wird das ganze Leben sauer. Schluß damit! Vielen Dank für diese inspirierende Sendung zum Abschluß.

martin684

martin684 | 07.03.12 17:47

Es gibt knapp 1000 Bücher, unzählige Predigten über die Vergebung. Jeder möchte Vergebung, vor allem von Gott, erhalten. Die meisten Menschen können jedoch nicht vergeben. "Der Schmerz ist zu stark", u.a.m.. Von Gott verlangen wir etwas was wir nicht können und wollen. Sagt Gott nicht: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" Matth.22.39, was ist damit? Vergeben heißt: nicht alles ist vergessen. Vergeben heißt: Zufriedenheit, Harmonie, innere Ruhe u.a.m.. Die Bibel gibt so viele Anregungen, gehen wir ihr nach. Lasst uns nach Gottes Willen handeln und nicht nur reden. Gott zu Ehren, lasst uns Täter SEINES Wortes (Bibel) sein! Versuch es, Gott mit dir.

wolfgang-czmor

wolfgang-czmor | 17.02.12 17:37

Wenn Jesus Christus wieder kommt sind nur diese geheilt die ihn angenommen haben als ihren Heiland und Erlöser. Somit sind alle Wunden geheilt und somit das ewige Leben bei ihm gesichert und es kann uns keiner mehr Wunden hinzufügen Gott sei Dank nur durch seiner großen Gnade!

Seiten: 1

20 Wunden können heilen

Heilmittel Vergebung. Nicht verschreibungspflichtig.

Wunden können heilen, aber manchmal bleiben Narben, so wie die beiden Krater am Ground Zero in New York City. Sie liegen auf dem Foto im Dunklen, so wie sich auch im Dunkel unserer Seele manche Dinge abspielen, denn auch unsere Seele trägt Wunden oder Narben. Vergebung hilft heilen. Es kann vieles wieder gut werden, oder zumindest besser. Gedanken für Menschen, die wissen, was innere Wunden sind.

Unsere Frage. Ihre Antwort.

Die Umfrage ist anonym.

Haben Sie eine "innere Verletzung", die Ihnen bis heute zu schaffen macht?

Haben Sie eine "innere Verletzung", die Ihnen bis heute zu schaffen macht?

Ergebnisse anzeigen

(noch 500 Zeichen)

Antworten. 53 Personen haben geantwortet.

03.04.13 11:05

Loslassen! Das ist schwer Lernen wie! der eigene berechtige Gefühle wahrnehmen,nicht verdrängen,aber nicht sich von dieser Gefühle beherrschen lassen.

05.11.12 21:26

Nur durch "Abgeben" im Gebet, und jeden aufkommenden Gedanken an die Verletzung immer wieder abwehren. "Ich will diesen Gedanken nicht", denn er kommt vom "Bösen". Ich lerne immer mehr, nur die guten Gedanken reinzulassen, denn dann haben die schlechten keinen Platz mehr.

02.07.12 21:43

Das ist DIE große Frage auf die ich nach 16 Jahren Dauertherapie immer noch keine Antwort weiß. Letzte Chance: Gebet & Fürbitte. Werde es versuchen.

09.06.12 12:33

Ohne Gott geht garrnichts. Ich denke das Gott das Pflaster ist, doch wir müssen es auch annhemen. Und glauben das es heilt.

14.04.12 11:00

Ja habe ich überwunden. Da eine Versöhnung mit den Eltern (sie leben noch) nicht möglich ist, habe ich jeden Kontakt abgebrochen und Ihnen vergeben.

13.04.12 23:15

vertrauen in gott

09.04.12 13:16

Nun, mir bleibt nur eine leichte Traurigkeit. Ich musste meinem Vater, der in der Zwischenzeit starb,vergeben und meiner Mutter, die seit Jahren schweigt.Eigentlich will ich etwas viel Höheres,nämlich Versöhnung. Ich hatte wegen der seelischen Schmerzen tiefe Haß-und Vergeltungsgefühle, mit denen ich selbst nicht fertig wurde.Doch ich entschloss mich,zu vergeben. Die Gefühle verschwinden dann später,nicht sofort,aber allmählich.Man kann sie "in die Wüste" schicken.

03.04.12 11:35

durch inniges Gebet bzw. Zwiesprache mit Gott.

31.03.12 22:12

vergebung den mir wurde auch vergeben und beten (in manche fähle auch fasten)

31.03.12 21:12

Indem mein Vater mich so annimmt so wie ich ihn angenommen und vergebe habe .Jesus Christus hat meine sünden vergeben durch Jesus habe ich vergeben gelernt und meinen lebenspartner unsere vergangenheit in negativ vergeben . ich warte nur vergbung von meinen vater .

Seiten: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6

Eindrücke vom Abend